Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die Halbleiterfertigung ¨¹ber die physischen Grenzen der Waferfabrik (?Fab¡°) hinausgeht. Eine Welt, in der Teams aus den Bereichen technische ±«²Ô³Ù±ð°ù²õ³Ù¨¹³Ù³ú³Ü²Ô²µ, Datenanalyse und Prozessoptimierung rund um die Uhr nahtlos ¨¹ber Zeitzonen und Standorte hinweg zusammenarbeiten und den Kunden Schnelligkeit und Effizienz bieten.

Das ist die Idee hinter den Global Fab Engineering Services (ÌÇÐÄÊÓÆµES) von ÌÇÐÄÊÓÆµ, einem ?virtuellen Fabrik¡°-Modell, das unsere Produktionsstandorte in den Vereinigten Staaten, Europa und Asien erg?nzt. Technische ±«²Ô³Ù±ð°ù²õ³Ù¨¹³Ù³ú³Ü²Ô²µ, Datenanalyse und Prozessoptimierung bleiben nicht an einem Ort. Sie folgen der Arbeit.

ÌÇÐÄÊÓÆµES: Wo hat alles angefangen?

Die Idee war einfach: Zeitzonen sind ein Vorteil, wenn man sie richtig nutzt.

ÌÇÐÄÊÓÆµES startete 2015 mit einem Fertigungszentrum in Bengaluru, Indien, das sich zun?chst auf Prozessintegration und Ausbeuteanalyse konzentrierte. Das Konzept ging auf. 2023 wurde ein zweites Zentrum in Penang, Malaysia, er?ffnet, wodurch die Aktivit?ten auf den Fertigungsbetrieb und die Verfahrenstechnik ausgeweitet wurden.

Die Fertigung selbst blieb in der Fabrik. Die damit verbundenen T?tigkeiten ¨C darunter Analyse, Fehlerbehebung und Entscheidungsfindung ¨C wurden jedoch standort¨¹bergreifend abgewickelt. Das Gleiche galt f¨¹r den Personalpool. Ingenieure in Indien und Malaysia brachten neue Perspektiven mit und verf¨¹gten ¨¹ber eine Vertrautheit mit digitalen Systemen und verteilter Arbeit, die sich auf andere Weise nur schwer aufbauen l?sst.

?Man beginnt zu verstehen, wie Entscheidungen zwischen den Standorten weitergegeben werden¡°, sagte Dr. Jay Shah, Direktor von ÌÇÐÄÊÓÆµES India. ?Ein Problem taucht an einem Standort auf, und man sieht, wie es an einem ganz anderen Ort aufgegriffen und gel?st wird. Das ver?ndert die Sichtweise auf die Arbeit.¡°


Wie der Alltag aussieht

In der Praxis ist es weniger dramatisch, als es sich anh?rt ¨C und genau darum geht es ja eigentlich.

Ingenieure validieren Werkzeuge, klassifizieren Fehler, ¨¹berwachen statistische Prozesskontrollen und treffen Entscheidungen bez¨¹glich der Wafer aus der Ferne. Probleme, die sonst m?glicherweise bis zur n?chsten Schicht gewartet h?tten, werden in Echtzeit gel?st.

Die Wafer laufen ohne unn?tige Verz?gerungen weiter. Sobald sich dieser Rhythmus einstellt, werden Entscheidungen schneller getroffen. Eine Frage, die am Ende des Tages in Singapur aufgeworfen wird, wird noch vor Mitternacht in Indien gepr¨¹ft.

?Wir bieten nicht nur Absicherung¡°, sagte Yvonne Keil, Senior Director of ÌÇÐÄÊÓÆµES Operations. ?Wenn etwas passiert, haben wir bereits eine L?sung parat und m¨¹ssen nicht erst hinterherlaufen.¡°

Auf diese Weise l?sst sich im Laufe der Zeit eine einheitliche Vorgehensweise ¨¹ber alle Standorte hinweg etablieren. Es entstehen gemeinsame Standards, Prozesse werden automatisiert, was eine einheitlichere Arbeitsweise in allen Fertigungsst?tten f?rdert und gleichzeitig Schwankungen reduziert. Gleichzeitig schafft dies Raum f¨¹r Experimente. Neue digitale Fertigungsl?sungen k?nnen getestet, optimiert und anschlie?end virtuell an mehreren Standorten eingef¨¹hrt werden, wodurch der t?gliche Betrieb zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess wird.

Neue Ma?st?be in der Halbleiterfertigung setzen

?Virtual Fab¡° mag abstrakt klingen, in der Praxis geht es dabei jedoch darum, wie effizient die Arbeit erledigt wird.

Die Fertigung findet nach wie vor in den Fabriken statt, die Wafer durchlaufen weiterhin die einzelnen Anlagen, doch die Analyse, die Entscheidungsfindung und die Optimierung erstrecken sich mittlerweile ¨¹ber mehrere Standorte und Zeitzonen hinweg.

Wenn ein gr??erer Teil der Analyse- und Entscheidungsarbeit von jedem beliebigen Ort aus erledigt werden kann, erweitert sich der Kreis derjenigen, die an dieser Arbeit beteiligt sind. Probleme werden schneller gel?st, da weniger Dinge auf ihre Bearbeitung warten. Und die Ingenieure, die diese Arbeit verrichten ¨C in Penang, in Bengaluru, auf drei Kontinenten ¨C, entwickeln ein umfassendes Verst?ndnis daf¨¹r, wie die globale Fertigung tats?chlich funktioniert, und nicht nur f¨¹r einen kleinen Ausschnitt davon.

Das ist vielleicht das Nachhaltigste, was ÌÇÐÄÊÓÆµES aufbaut: nicht nur schnellere Abl?ufe, sondern ein v?llig neues Verst?ndnis daf¨¹r, wie Talente, Zeitzonen und Technologie zusammenwirken, um in gro?em Ma?stab Wirkung zu erzielen.